Viele sächsische Kommunen bringen bereits mit, was Radgäste suchen: Wege, Gastgeber, Natur, Kultur, Gesundheit und Aufenthaltsqualität. Die SNBIKT hilft dabei, die vorhandenen Stärken einzuordnen, sichtbar zu machen und in konkrete nächste Schritte zu übersetzen.
Potenzial erkennen
Welche Wege, Angebote, Betriebe und Themen sind bereits vorhanden — und was lässt sich daraus entwickeln?
Angebot schärfen
Wie wird aus vorhandenen Bausteinen ein attraktives Angebot für Tagesgäste, Übernachtungsgäste oder bestimmte Zielgruppen?
Umsetzung starten
Welche nächsten Schritte sind realistisch — bei Qualität, Daten, Sichtbarkeit, Mobilität, Betrieben oder Zuständigkeiten?
Von Strategie zur Umsetzung
Mit der Fahrradtourismusstrategie, der Fachplanung Mountainbike-Tourismus und dem Masterplan Tourismus Sachsen liegen alle fachlichen Grundlagen für einen starken Rad- und Biketourismus im Freistaat vor. Die SNBIKT unterstützt Kommunen dabei, diese Grundlagen auf die eigene Situation vor Ort zu übertragen.
Was Sie als Kommune jetzt konkret tun können
Angebot entwickeln
Welche Touren, Themen und Anlässe passen zu Ihrem Ort — und wie werden daraus verständliche Angebote für Tages- und Übernachtungsgäste?
Qualität & Daten verbessern
Sind Wege, Beschilderung, digitale Routendaten, Einstiegspunkte und Informationen aktuell, verständlich und auffindbar?
Betriebe einbinden
Welche Gastgeber, Gastronomie, Freizeit- und Serviceangebote können Radgäste unterstützen — und was brauchen die Betriebe dafür?
Mobilität klären
Wie kommen Gäste an, weiter und zurück? Dazu gehören Bahn, Bus, Fahrradmitnahme, Parken, Startpunkte, Abstellanlagen und die letzte Meile.
Sichtbarkeit erhöhen
Wie wird Ihr Angebot gefunden — auf der Website, in Karten, Tourenportalen, bei der DMO, in der Touristinformation und in der Kommunikation mit Gästen?
Sie müssen nicht alles gleichzeitig angehen.
Die SNBIKT hilft dabei, Potenziale einzuordnen und realistische nächste Schritte für Ihren Ort zu finden.
Typische Fragen von Kommunen zum Fahrradtourismus
Brauchen wir zuerst einen neuen Radweg?
Nicht zwingend. Oft beginnt die Arbeit mit vorhandenen Wegen, besseren Informationen, klaren Zuständigkeiten und kleinen Serviceverbesserungen.
Müssen wir sofort viel investieren?
Nein. Sinnvoll ist ein stufenweises Vorgehen: Potenziale prüfen, Lücken priorisieren, schnelle Verbesserungen umsetzen, größere Maßnahmen vorbereiten.
Wer ist zuständig?
Das hängt vom Vorhaben ab: Kommune, Landkreis, DMO, Wegebaulastträger, Verkehrsverbund, Forst, Naturschutz, private Betriebe oder Landesebene können beteiligt sein. SNBIKT hilft bei der ersten Orientierung.
Was bringt das touristisch?
Radurlaub stärkt Tages- und Übernachtungstourismus, Gastronomie, Beherbergung, Einzelhandel, Lebensqualität und die Wahrnehmung des Ortes als aktiver Erholungsraum.
Wie starten wir am besten?
Mit einem kurzen Potenzialcheck und einem priorisierten Maßnahmenbild für die nächsten 6 bis 12 Monate.
Ihr nächster Schritt:
Schicken Sie uns kurz, wo Ihr Ort steht. Wir geben eine erste fachliche Einordnung und empfehlen sinnvolle nächste Schritte.